Kelly

Kelly nahmen wir am 13.11.2005 aus dem Tierheim Bratislava mit.

Sie hatte eine schlimme Bissverletzung im Gesicht, die einfach nicht heilen wollte. Außerdem fehlte ihr an mehreren Stellen das Fell.

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Paula erzählte uns, dass Kelly vermittelt war und dann von den neuen Besitzern beim Tierarzt zum Einschläfern abgegeben wurde, weil sie die Tierarztkosten nicht mehr zahlen wollten.

Wir haben Kelly ein halbes Jahr mit Cortison und Antibiotika behandelt, die Wunde jeden Tag mehrmals gewaschen und nebenbei haben wir einen Allergietest gemacht, der eine Futtermittel-, Buttermilben- und Hausstaubmilbenallergie ergab.

Sie bekam Diätfutter von Royal Canin gespendet und ab April 2006 machten wir ein Desensibilisierungstherapie, die ein voller Erfolg war. Ihr Fell wuchs wieder nach und auch die Wunde im Gesicht schloss sich endlich. Im Mai 2006 sah sie wieder wie ein normaler Hund aus und es ging ihr sehr gut.

Sie wurde auch wieder sehr aktiv und folgte Roman auf Schritt und Tritt. Sie liebte ihn abgöttisch und wenn er ohne sie nach draußen ging, stand sie hinter der Tür und jammerte und jaulte solange, bis einer von uns entnervt aufgab und sie raus lies.

Im November 2007 wurde ein Röntgen gemacht, weil sie seit ein paar Tagen Schmerzen hatte. Dabei wurde festgestellt, dass ihre Hüftknochen komplett zersetzt waren. Sie hatte dadurch immer wieder Probleme mit ihren Hinterpfoten, die wir aber mit Schmerzmittel immer in den Griff bekommen haben.

Am 14.05.2009 haben wir sie schweren Herzens einschläfern lassen, weil sie bereits seit 5 Tagen nicht mehr alleine aufstehen konnte. Sie konnte sich nur aufrichten, wenn man ihr half.

Raus und rein haben wir sie mit einem Handtuch unter ihrem Bauch getragen – sie lief mit den Vorderpfoten mit. Als sie die letzten Tage auch Kot und Urin nicht mehr halten konnte, haben wir sie gehen lassen.

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